Hallo liebe Freunde von StarWars und des Rollenspielens!
Eine Kurzzusammenfassung der StarWarsSaga
Die Starwarssaga ist eine Geschichte um eine Mönchskaste, den sogenannten Jedi. Sie stellen neben einigen Droiden und Rebellen die Protagonisten der Geschichte. Diese dreht sich um die sogenannte "Macht" oder "Force" auf Englisch. Die Macht wird darin von den Jedi als eine universelle Kraft dargestellt, die die ganze Schöpfung umfaßt. Bei den Sith ist die "Macht" lediglich ein Mittel die absolute Herrschaft über das Universum zu erlangen. Die Jedi zerbrechen durch ihre Machtphilosophie im Kampf gegen die Sith, was sowohl den Orden zerstört als auch fast jedem Jedi das Leben gekostete. Bis schließlich ein Held - Luke Skywalker - seine ganz persönliche Passion in der Erlösung der Jedi und Sith vom Griff der Macht sieht und mittels dieses Zieles vor Augen den Versuchungen der Macht widerstehen kann.
Was wird sich damit verändern?
Im letzten Abschnitt wird vielleicht schon deutlich, was ich anders betrachten möchte als viele der StarWarsFans. Die Jedi sind keine übermachtigen Figuren mehr, wie zu Anfang der StarWars-Saga von vielen vermutet. Sie sind lediglich die Protagonisten der Geschichte und somit natürlich auch diejenigen, die in dieser speziellen Geschichte über außergewöhnliche Überlebenschancen verfügen, wie die Helden in jeder anderen Heldengeschichte auch. Die Kräfte der Nebenrollen, wie die von Leia, Han Solo oder die der Droiden sind viel subtiler. Wenn Han Solo durch einen Asteroidengürtel mit der Hand fliegt oder einer der Droiden durch ein Gefecht läuft ohne getroffen zu werden, so ist das in der Art ein Zeichen dieser Kraft, die die Jedi traditionell Macht nennen. Nur ist es per Definition der Autoren von StarWars keinem Droiden gestattet, die Macht zu nutzen und die nichtmachtsensitiven wie Han Solo würden es ablehnen von der Macht zu reden; Han Solo - ähnlich wie jeder andere Glücksritter - würde Begriffe wie Glück, Liebe oder Treue vorziehen.
In der neueren Entwicklung von StarWars - bzw. den Legends - gibt es immer mehr Machtnutzer und Machtresistente, wie Schamanen, Zauberer, Tiere und Pflanzen, die sich selber garkeinen Begriff von der Macht machen oder machen können. Um die Spannung - die Dramaturgie - der Geschichte aufrecht zu erhalten, hat man sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Geschichte darauf geeinigt, daß die Universalität der Macht letztendlich dazu führte, jeder Figur, jedem Volk oder Planeten seine eigene Vorstellung und seine eigene Symbolik für diese Kräfte zu lassen.
Das ist ein Grund für mich und dann für meine Rollenspielrunde, unser ganz eigenes StarWarsUniversum zu erschaffen. Der zweite Grund liegt noch viel näher: Filme sind nicht Wirklichkeit. Viele StarWarsFans wollen lediglich die Filme in ihren Geschichten oder Abenteuern erleben. Sie wollen immer wieder das alte Thema von 1978 aufwärmen. Das wäre nicht schlimm, löste man sich von den auf Leinwand gebannten Bildern. Wirft man einen Blick in die Designvorlagen der StarWarsFilme, dann erwartet einen Erstaunen, wie stark sich deren Vorstellungen von der filmischen Umsetzung unterscheiden.
Der Film stellt für mich keine Wahrheit sondern eher ein Vorschlag dar, wie man sich die Welt von StarWars vorstellen könnte. Ziel ist es jedoch, der Fantasie wieder freien Lauf zu lassen. Redux meint also eine Neubetrachtung und unbefangene Herangehensweise an den Stoff von StarWars - ein persönliches StarWars Universum für den einzelnen Spieler!